Zahlungsmittel

Die Landeswährung in Japan und auch Okinawa ist der japanische Yen.

Für einen EUR bekommt man aktuell 160 YEN, was das Reisen für Europäer nach Japan derzeit sehr günstig gestaltet.

Wer nach Japan/Okinawa reist, sollte die verschiedenen Vorteile/Nachteile der Bezahlmöglichkeiten abwägen (siehe unten)

Unsere Empfehlung:

Nehmen Sie einen kleinen Bestand an YEN bereits mit ins Flugzeug, damit Sie vor Ort Kleinigkeiten bezahlen können.
Beschaffen Sie sich danach mittels EC-Karte Bargeld nach Bedarf. Größere Rechnungen, wie z.B. Hotel oder Mietwagen mit Kreditkarte zahlen. Wer keine goldene Kreditkarte mitführt sollte an einen möglichen Verlust durch Traveler Cheques abdecken.

Banknoten:

  • 10.000 YEN
  • 5.000 YEN
  • 2.000 YEN
  • 1.000 YEN

Münzen

  • 500 YEN
  • 100 YEN
  • 50 YEN
  • 10 YEN
  • 5 YEN
  • 1 YEN

BARGELD

Bei jeder deutschen Großbank bzw. bei der Reisebank am Bahnhof/Flughafen kann man sich ohne Probleme YEN besorgen. Die Meldepflicht für die Einfuhr von Bargeld beginnt erst ab 1 Mio YEN, was ungefähr 6.500 EUR entspricht.

Vorteil:

  • Bargeld wird überall akzeptiert

Nachteil:

  • Bei Verlust kein Ersatz
  • von den deutschen Banken wird meist schlechter Wechselkurs angeboten
  • tatsächlicher Bedarf an Bargeld kann vor dem Urlaub schlecht abgeschätzt werden

EC-KARTE

Bei den meisten japanischen Banken ist es inzwischen möglich (vor allem bei der Postbank) Bargeld einfach mit der EC-Karte abzuheben. Das Maestro-Zeichen am Geldautomaten zeigt, daß man mit der EC-Karte Geld holen kann. Bemerkenswert ist, daß die japanischen Geldautomaten trotz der Entfernung schneller arbeiten als die Deutschen. Bitte beachten: Geldautomaten in Japan haben Öffnungszeiten! So können Sie nachts ab 22:00 Uhr kein Geld mehr abheben! (Öffnungszeiten regional unterschiedlich). Wo genau Geldautomaten zur Verfügung stehen können Sie der Homepage von Maestro entnehmen.

Vorteil:

  • Zahlreiche Geldautomaten durch das dichte Netz der Postbank verfügbar
  • Abrechnung auf dem Konto zum günstigeren Devisenbriefkurs
  • Geringe Gebühren für die Bargeldabhebung (i.d.R. 1% vom Betrag)
  • Bargeld kann individuell nach dem persönlichen Bedarf abgehoben werden

Nachteil:

  • Probleme der Bargeldbeschaffung bei Verlust/Beschädigung der EC-Karte während des Urlaubs

KREDITKARTE

Der Einsatz der Kreditkarte mit den gängigsten Kreditkarten wie MASTER oder VISA – Card stellt in vielen Geschäften, Hotels oder Restaurants kein Problem dar. Nur bei kleineren Geschäften, Pensionen sowie Tankstellen kann es zu Akzeptanzproblemen kommen. Wichtig ist auch die Kreditkarte bei der Anmietung von Mietwagen / Motorrad.

Vorteil:

  • Breite Akzeptanz von Kreditkarte
  • Belastung der Verfügungen am Konto nur 1 x im Monat und Abrechnung zum günstigen Devisenbriefkurs
  • geringe Gebühren für den Einsatz im außereuropäischem Ausland mit 1%
  • Manche Kartengesellschaften bieten Ersatzbeschaffung bei Verlust an (meist bei den goldenen Kreditkarten)
  • bei den Goldkarten sind oft wichtige Versicherungen wie die Auslandsreisekrankenversicherung mit inclusive

Nachteil:

  • Bei Verlust kein Ersatz (oft bei den silbernen – normalen Kreditkarten)
  • nicht überall wird eine Kreditkarte akzeptiert

Traveler Cheques

Traveler Cheques können bei jeder deutschen Bank erworben werden. Sie werden bereits bei Bestellung Ihrem Konto belastet und zum dann gülten Devisenbriefkurs abgerechnet, sofern sie die Cheques in YEN oder einer anderen Nicht-EUR-Währung bestellen sollten. Eingetauscht werden können die Cheques dann bei jeder Bank in Japan unter Vorlage des Reisepasses.

Vorteil:

  • Weltweit problemloser Eintausch bei Banken, ggf. Hotels
  • schneller Ersatz bei Verlust + Diebstahl
  • übrig gebliebene Cheques können dem eigen Bankkonto wieder gutgeschrieben werden

Nachteil:

  • evlt. längere Wartezeiten bei der Bank – man ist an die Öffnungszeiten gebunden