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	<title>www.okinawa-urlaub.de</title>
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	<description>Ihr Okinawa Spezialist</description>
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		<title>Ökostrom in Japan, Okinawa</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Apr 2011 19:54:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Nach dem Atomunfall in Japan, Fokushima, ist das Wort Ökostrom in aller Munde. Auf der japanischen Insel Okinawa ist das -weltweit- erste Meerwasserpumpspeicherkraftwerk in Betrieb. Es liegt in Okinawa im wenig besiedelten Gebiet, welches &#8220;Yambaru&#8221; genannt wird und im Norden der Insel liegt.</p> <p>Aus dem Meer wird das Wasser in einen 130 Meter höher gelegenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Atomunfall in Japan, Fokushima, ist das Wort Ökostrom in aller Munde.<br />
Auf der japanischen Insel Okinawa ist das -weltweit- erste Meerwasserpumpspeicherkraftwerk in Betrieb.<br />
Es liegt in Okinawa im wenig besiedelten Gebiet, welches &#8220;Yambaru&#8221; genannt wird und im Norden der Insel liegt.</p>
<p>Aus dem Meer wird das Wasser in einen 130 Meter höher gelegenen Speicher gepumpt, wo es dann bei Bedarf die Turbinen des Kraftwerkes antreibt und so bis zu 30 MW leisten kann. Mit diesem Kraftwerk können so 2% des Strombedarfes von Okinawa gedeckt werden. Zumindest ein kleiner Schritt in Richtung grüne Energie.</p>
<p><a href="http://www.visit-okinawa.com/wp-content/uploads/meerwasser-kakushi.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-763" title="meerwasser-kakushi" src="http://www.visit-okinawa.com/wp-content/uploads/meerwasser-kakushi.gif" alt="Plan des Meerwasserpumpspeicherkraftwerk" width="1" height="1" /></a></p>
<p><a href="http://www.visit-okinawa.com/wp-content/uploads/meerwasser-kakushi.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-767" title="meerwasser-kakushi" src="http://www.visit-okinawa.com/wp-content/uploads/meerwasser-kakushi-300x207.jpg" alt="Meerwasserpumpspeicherkraftwerk in Okinawa" width="300" height="207" /></a></p>
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		<title>Tour de Okinawa 2011</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Apr 2011 11:51:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[NEWS]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der neue Termin der Tour-de-Okinawa steht fest.</p> <p>Das Radrennen auf der japanischen Insel Okinawa wird in diesem Jahr am 12 und 13. November 2011 ausgetragen. Im November herrschen auf Okinawa noch sehr angenehme Temperaturen, man kann ruhigen gewissens bei der Radtour in &#8220;kurz&#8221; an den Start gehen.</p> <p>Neben dem Profirennen am Sonntag gibt es auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der neue Termin der Tour-de-Okinawa steht fest.</p>
<p>Das Radrennen auf der japanischen Insel Okinawa wird in diesem Jahr am 12 und 13. November 2011 ausgetragen.<br />
Im November herrschen auf Okinawa noch sehr angenehme Temperaturen, man kann ruhigen gewissens bei der Radtour in &#8220;kurz&#8221; an den Start gehen.</p>
<p>Neben dem Profirennen am Sonntag gibt es auch Jedermannrennen unterschiedlicher Kategorien.<br />
Auch kann man an Radmarathons teilnehmen, die ohne Zeitwertung abgehalten werden.</p>
<p>Englische Informationen sind leider noch nicht auf der Website des Veranstalters verfügbar, werden in der Regel vor dem offiziellen Meldestart im August übersetzt.</p>
<p>Alle Infos und auch die Ergebnisse des letzten Jahres sind zu finden unter</p>
<p>www.tour-de-okinawa.jp/english/</p>
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		<title>Erdbeben &amp; Tsunami in Japan &#8211; Lage auf Okinawa</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 11:17:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[AKW]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Das verheerende Erdbeben am 11.03.2011 in Japan hatte keine größeren Auswirkungen auf Okinawa. Zwar wurden alle auf Meeresspiegel liegenden Dörfer und Städte vorsorgehalber evakuiert, da ein Tsunami mit einer Höhe bis zu 2 Metern angekündigt war. Registriert wurde jedoch nur eine Welle mit 50cm Höhe, die keine nennenswerten Schäden anrichteten. Auch sollte durch seine geographische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das verheerende Erdbeben am 11.03.2011 in Japan hatte keine größeren Auswirkungen auf Okinawa. Zwar wurden alle auf Meeresspiegel liegenden Dörfer und Städte vorsorgehalber evakuiert, da ein Tsunami mit einer Höhe bis zu 2 Metern angekündigt war. Registriert wurde jedoch nur eine Welle mit 50cm Höhe, die keine nennenswerten Schäden anrichteten.<br />
Auch sollte durch seine geographische Lage Okinawa von den Problemen mit den Atomkraftwerken von Fukushima verschont bleiben. Okinawa liegt vom Unglücksreaktor rund 1700 km weit entfernt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Eisa Festival in Okinawa-City</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 04:48:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[NEWS]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Am ersten Septemberwochenende (3-5 Sept 2010) findet dieses Jahr zum 55ten male das Eisa Festival in der Stadt Okinawa statt. Im Stadion des Sport Parks treten Eisa-Gruppen aus der gesamten Region auf.</p> <p>Als zweite Attraktion gilt das Orion Bier Festifal, welches auf dem angrenzenden Gelände besucht werden kann.</p> <p>Da rund um das Veranstaltungsgelände nur Parkplätze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am ersten Septemberwochenende (3-5 Sept 2010) findet dieses Jahr zum 55ten male das Eisa Festival in der Stadt Okinawa statt. Im Stadion des Sport Parks treten Eisa-Gruppen aus der gesamten Region auf.</p>
<p>Als zweite Attraktion gilt das Orion Bier Festifal, welches auf dem angrenzenden Gelände besucht werden kann.</p>
<p>Da rund um das Veranstaltungsgelände nur Parkplätze in begrenzter Anzahl vorhanden sind, sollte bessr auf Bus/Taxi umsteigen.</p>
<p>Eintrittspreis: frei<br />
Datum:              Freitag &#8211; Sonntag, 3-4-5 September 2010<br />
Ort:                     Okinawa City Koza Sports Park, 2-1-1 Moromizato, Okinawa City<br />
(direkt gelegen an der Autobahnausfahrt &#8220;Okinawa Minami (Süd)&#8221;</p>
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		<title>Erstes Internetradio Okinawa&#8217;s online</title>
		<link>http://www.visit-okinawa.com/2010/07/24/erstes-internetradio-okinawas-online/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 14:46:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Ab sofort kann man sich auch rund um den Globus den Internet Radiosender churadio.com anhören.</p> <p>Sendezeiten sind von 6:00 Uhr morgens bis 2:00 Uhr nachts.</p> <p>Das Sendestudio liegt in dem neu eröffneten &#8220;Island Village&#8221; in Chatan.</p> ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab sofort kann man sich auch rund um den Globus den Internet Radiosender <a title="Internetradio in Okinawa" href="http://churadio.com/" target="_blank">churadio.com </a> anhören.</p>
<p>Sendezeiten sind von 6:00 Uhr morgens bis 2:00 Uhr nachts.</p>
<p>Das Sendestudio liegt in dem neu eröffneten &#8220;Island Village&#8221; in Chatan.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Größtes Feuerwerk Okinawas</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 12:09:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Am kommenden Wochenende startet auf dem Gelände des Ocean Expo Parks das größte Feuerwerks-Festival Okinawas. Über 10.000 Feuerwerkskörper werden die Nacht zum Erleuchten bringen.</p> <p>Die Organisatoren rechnen mit mehr als 60.000 Zuschauern. Wer sich das Spektakel anschauen möchte, sollte sich rechtzeitig auf den Weg machen, da mit erheblichem Verkehrsaufkommen zu rechnen ist. Empfehlenswert ist die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am kommenden Wochenende startet auf dem Gelände des Ocean Expo Parks das größte Feuerwerks-Festival Okinawas. Über 10.000 Feuerwerkskörper werden die Nacht zum Erleuchten bringen.</p>
<p>Die Organisatoren rechnen mit mehr als 60.000 Zuschauern. Wer sich das Spektakel anschauen möchte, sollte sich rechtzeitig auf den Weg machen, da mit erheblichem Verkehrsaufkommen zu rechnen ist. Empfehlenswert ist die Anreise mit dem Bus, da einige Strassen nur für den Busverkehr freigegeben sind. Den besten Ausblick dürfte man natürlich haben, wenn man von einem Boot oder von den benachbarten Inseln (Ie-Shima und Minna-Shima) betrachtet.</p>
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		<title>Mautfreie Testphase für Autobahnen auf Okinawa angelaufen</title>
		<link>http://www.visit-okinawa.com/2010/07/15/mautfreie-testphase-fur-autobahnen-auf-okinawa-angelaufen/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 06:29:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Autobahn]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Seit 2 Wochen ist die Testphase der japanischen Regierung angelaufen, auf gewissen Autobahnteilstücken in Japan keine Maut mehr zu verlangen. Auf Okinawa betrifft das die komplette Autobahn, die von Naha bis nach Nago im Norden von Okinawa veräuft. Die Testphase läuft bis zum 31.03.2011. Wer die Autobahn benutzt muss jedoch aus statistischen Gründen immer noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 2 Wochen ist die Testphase der japanischen Regierung angelaufen, auf gewissen Autobahnteilstücken in Japan keine Maut mehr zu verlangen. Auf Okinawa betrifft das die komplette Autobahn, die von Naha bis nach Nago im Norden von Okinawa veräuft. Die Testphase läuft bis zum 31.03.2011. Wer die Autobahn benutzt muss jedoch aus statistischen Gründen immer noch ein Ticket beim Auffahren ziehen und beim Verlassen abgeben. Die einzige negative Folge: Zu Stosszeiten muss mit erheblich h<em>ö</em>herem Verkehrsaufkommen gerechnet werden.</p>
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		<title>10% mehr Touristen</title>
		<link>http://www.visit-okinawa.com/2008/09/04/10-mehr-touristen/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 05:08:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fernreise]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Im laufenden Jahr konnte die Tourismusbehoerde von Okinawa einen Anstieg der Touristen von 10% verzeichnen. Grund fuer den Besucherzuwachs ist unter anderem das anhaltend gute Wetter ohne Taifuns sowie der hohe Oelpreis, der die Japaner von teureren Fernreisen abhaelt.</p> <p>So kamen alleine im Monat Juli 525400 Touristen nach Okinawa.  Fuer 2008 erwartet die Tourismusbehoerde insgesamt 6,2 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im laufenden Jahr konnte die Tourismusbehoerde von Okinawa einen Anstieg der Touristen von 10% verzeichnen. Grund fuer den Besucherzuwachs ist unter anderem das anhaltend gute Wetter ohne Taifuns sowie der hohe Oelpreis, der die Japaner von teureren Fernreisen abhaelt.</p>
<p>So kamen alleine im Monat Juli 525400 Touristen nach Okinawa.  Fuer 2008 erwartet die Tourismusbehoerde insgesamt 6,2 Mio Besucher. Die Analyse der Besucheraufzeichnungen zeigen einen 8,7% igen Anstieg von Touristen vom Festland Japan und einen 36,6% igen Anstieg von Besuchern aus Uebersee. Die Rangliste fuehren hier Besucher aus Hong Kong und Taiwan.</p>
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		<title>Okinawa in der AZ</title>
		<link>http://www.visit-okinawa.com/2008/08/20/okinawa-in-der-az/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 08:25:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Okinawa und Miyako: Japans kaum bekannte Trauminseln im Pazifik</p> <p> Von Thomas Gross, dpa &#124; 19.08.2008, 09:08 Naha. Sechs Millionen Japaner können nicht irren. So viele von ihnen machen Jahr für Jahr Urlaub auf Okinawa und auf der Nachbarinsel Miyako ganz im Süden ihres Landes.</p> <p>In Deutschland allerdings sind die subtropischen Inseln im Pazifik kaum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="headline_1">Okinawa und Miyako: Japans kaum bekannte Trauminseln im Pazifik</span></p>
<p><span class="auszeich_2"> Von Thomas Gross, dpa									 							 | </span> <span class="fliesstext_klein"> 19.08.2008, 09:08 </span> <span class="detail_fliesstext"> <strong>Naha. </strong>Sechs Millionen Japaner können nicht irren. So viele von ihnen machen Jahr für Jahr Urlaub auf Okinawa und auf der Nachbarinsel Miyako ganz im Süden ihres Landes.</p>
<p>In Deutschland allerdings sind die subtropischen Inseln im Pazifik kaum bekannt, obwohl sie einige Vorzüge zu bieten haben: eine jährliche Durchschnittstemperatur von 23 Grad, palmenumsäumte Sandstrände, eine immergrüne und abwechslungsreiche Landschaft sowie gute Tauchreviere. Obendrein gibt es hier Weltkulturerbe-Stätten, ein mittelalterliches Schloss, das aussieht wie die Marksburg aus dem Rheintal, aber direkt am Pazifik steht &#8211; und sogar eine Gerhard-Schröder-Straße.</p>
<p>In Japan gilt Okinawa nicht nur wegen des Klimas als Trauminsel &#8211; es ist auch die unverkrampfte Art der Einheimischen, die die Japaner begeistert. Die Umgangsformen sind lockerer als im Rest des Landes, es wird viel gelacht. Keiner muss auf die Minute pünktlich sein, und einen strengen Dresscode wie in Tokio oder Osaka gibt es nicht: Statt Anzug und Krawatte werden kurzärmelige und bunte Hemden getragen &#8211; ganz wie auf Hawaii.</p>
<p>Okinawa ist eine Insel der Kontraste, die sich grob in drei Regionen aufteilen lässt: erstens den dicht besiedelten Süden mit der Hauptstadt Naha, zweitens die von US-Militärbasen geprägte Mitte und drittens den bergigen, grünen Norden, ein riesiger botanischer Garten. Der Süden ist ein geschichtsträchtiges Gebiet: Hier tobte von April bis Juni 1945 die letzte große Landschlacht des Zweiten Weltkriegs, zugleich die erste und heftigste auf japanischem Boden.</p>
<p>In erbitterten Kämpfen zwangen die Amerikaner die japanischen Verteidiger zur Aufgabe. Mehr als 200.000 Menschen starben, darunter fast 100 000 Zivilisten, gut ein Sechstel der Inselbevölkerung. Das unterirdische Hauptquartier der kaiserlich-japanischen Marine auf Okinawa ist ein Museum und kann besichtigt werden: Zu sehen ist ein 450 Meter langes Tunnelsystem mit Original-Möbeln, alter Propaganda («Amerikaner sind keine Menschen») und Granatsplittern im Beton.</p>
<p>Nach dem Krieg blieb die strategisch wichtige Insel von den USA besetzt. 1972 kehrte sie zwar unter japanische Hoheit zurück, doch die US-Armee blieb mit knapp 30 000 Menschen am Ort. Bis heute leben sie in den Militärbasen in Zentral-Okinawa. Den US-Soldaten ist es geschuldet, dass alle Straßenschilder auf Okinawa auch auf Englisch beschriftet sind, wovon wiederum ausländische Touristen profitieren.</p>
<p>Viele Orte in der Nähe der US-Stützpunkte, etwa Kadena und Mihama, sehen längst aus wie amerikanische Städte &#8211; mit US-Supermärkten und Fast-Food-Ketten, mit Graffiti, die völlig untypisch für Japan sind, sowie mit Bars, die «Tennessee» oder «Chicago» heißen. Selbst die Sushi-Restaurants bieten hier «Hamburger-Sushi» an &#8211; Reisbällchen mit Frikadelle und Ketchup, die in Algenpapier gewickelt und in Sojasoße gedippt werden. Für japanische Urlauber ist dieses Stück Westen in Fernost so spannend, dass es inzwischen zu einer lokalen Touristenattraktion aufgestiegen ist.</p>
<p>Die Urlauberhochburg ist Naha, wo 1945 kein Stein auf dem anderen blieb, was die schlichte Nachkriegs-Architektur erklärt, die der in kriegszerstörten deutschen Städten erstaunlich ähnlich ist. Spannend ist Naha trotzdem, vor allem entlang der Einkaufs- und Restaurantstraße Kokusai-Dori, von der auch der überdachte Markt abzweigt. Hier werden allerlei Souvenirs verkauft, aber auch lokale Spezialitäten wie Sake-Chili-Soße, Rohrzucker-Bonbons und hochprozentiger Reisschnaps namens Awamori.</p>
<p>Der schönste und historisch wichtigste Gebäudekomplex in Naha wurde originalgetreu wieder aufgebaut: Shuri-jo, das Königsschloss aus dem 13. Jahrhundert. Das 1992 wieder eröffnete Ensemble aus Holzpalästen und steinernen Wehrmauern gehört seit 2000 zum Unesco-Weltkulturerbe. Das Museumspersonal ist in historische Gewänder gehüllt, und Besucher können an einer Teezeremonie teilnehmen.</p>
<p>Shuri-jo war über vier Jahrhunderte das Machtzentrum des Königreichs Ryukyu, das Verbindungen vor allem nach China pflegte. Erst im Jahr 1879 wurde Ryukyu dem japanischen Kaiserreich eingegliedert. Das hat Auswirkungen bis heute: Der lokale Dialekt ist mit dem Chinesischen verwandt, auch die Küche ist stark chinesisch geprägt, was sich in der Vorliebe für Schweinernes niederschlägt: Rippchen, Schweineohren und Haxen zählen zu den lokalen Delikatessen.</p>
<p>Ein Kontrastprogramm zum dicht besiedelten Süden bietet der urwüchsige Norden, der über gut ausgebaute Schnellstraßen bequem zu erreichen ist. Hier finden sich entlang der Westküste die schönsten Strände der Insel, vom «Moon Beach» über «Inbu Beach» bis Okuma mit seinem schneeweißen Sand, gesäumt von Palmen und noblen Resorts. Das Revier ist ideal für Schnorchler, denn die Artenvielfalt unter Wasser ist selbst in Strandnähe enorm.</p>
<p>Auf Okinawa fand im Jahr 2000 der G8-Gipfel statt, Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) war einer der teilnehmenden Staatsmänner. Ihn zog es im Anschluss an den offiziellen Teil auf die Nachbarinsel Miyako &#8211; seit seinem Besuch am 21. Juli 2000 heißt eine der Inselhauptstraßen offiziell Gerhard-Schröder-Straße. Der Kanzlerbesuch hatte historische Gründe, die auf den Juli 1873 zurückgehen. Damals war das deutsche Schiff «R.J. Robertson» vor Miyako in einen Taifun geraten und gekentert. Die Einheimischen retteten, trotz des Sturms, die Besatzung und nahm sie 37 Tage bei sich auf, bis sich die Heimreise der Deutschen bewerkstelligen ließ.</p>
<p>Die Kunde von den heldenhaften Japanern machte in Deutschland seinerzeit die Runde, und Kaiser Wilhelm I. war so angetan, dass er ein Denkmal stiftete. Es steht noch heute in Miyakos Hauptstadt Hirara und verkündet auf Chinesisch und Deutsch: «In dankbarer Erinnerung dieses rühmlichen Benehmens haben wir Wilhelm von Gottes Gnaden, Deutscher Kaiser, König von Preußen, die Aufstellung dieses Denkmals zu bleibender Erinnerung angeordnet.»</p>
<p>Die Begeisterung der Deutschen für Miyako kühlte mit den Jahrzehnten ab, erst Schröder brachte das Eiland hierzulande wieder ein wenig in Erinnerung. Hingegen entwickelte sich in umgekehrter Richtung ein enormes Interesse der Einwohner Miyakos für Deutschland: Man setzte ebenfalls Gedenksteine, knüpfte Partnerschaften mit deutschen Gemeinden und eröffnete schließlich dort, wo die deutschen Seeleute 1873 an Land gingen, 1992 das «Deutsche Kulturdorf Ueno».</p>
<p>Es besteht aus einem Palast im Gründerzeitstil, Fachwerkhäusern, einem deutschen Restaurant, einem Souvenirgeschäft und dem Original-Nachbau der Marksburg am Rhein. Vor dem imposanten Gebäude nistet ein Paar Gänse, das auf «Hänsel und Gretel» getauft wurde. Deutsche Musik rieselt von morgens bis abends aus der Beschallungsanlage.</p>
<p>Ursprünglich hatten die Japaner sogar vor, die denkmalgeschützte Marksburg, die in der Heimat des «R.J. Robertson»-Kapitäns liegt, im Original zu kaufen, abzubauen und auf Miyako wieder aufzubauen. Das machten die Deutschen aber nicht mit, und so wurde die Burganlage vermessen, nachgezeichnet und nach mehrjähriger Bauzeit schließlich 1996 als «Brüderlichkeits-Gedächtnis-Museum» direkt am Pazifikstrand eingeweiht. Innen ist sie zum Teil originalgetreu eingerichtet mit der alten Küche, Schlafzimmern und Rittersälen.</p>
<p>Dazu gibt es im Schloss eine große Ausstellung über Deutschland, deutsche Geschichte &#8211; und Klischees: Die obligatorischen Bierkrüge fehlen genauso wenig wie Schwarzwalduhren und Würste, akkurat als Plastikmodell nachgemacht. Die Geschichte des «Robertson»-Untergangs und die heldenhafte Rettung der Besatzung durch die Japaner nimmt einen großen Teil der informativen, gut gemachten Ausstellung ein.</p>
<p>Rund 40.000 Japaner pro Jahr schauen sich das Museum an, weitere 80 000 besichtigen das «Deutsche Kulturdorf», fotografieren sich vor den Erkern und Türmchen oder dem Baum, den Bundeskanzler Schröder gepflanzt hat. Manche füttern das Gänsepaar, viele trinken deutsches Bier im Restaurant «Landhaus» und statten dem Souvenirgeschäft einen Besuch ab. Von Nussknackern über Weihnachtsschmuck bis zur Diddl-Maus verkauft das Personal &#8211; Japanerinnen im Dirndl &#8211; jede Menge Kitsch. Aus Deutschland kommt aber nur ein Teil der Ware, viele Produkte sind mit einem «Made in China»-Aufkleber versehen &#8211; die Globalisierung macht auch vor deutschem Kulturgut nicht halt.</p>
<p><strong>Okinawa und Miyako</strong></p>
<p><strong>Reiseziel:</strong> Okinawa und seine mehr als 100 Nachbarinseln bilden die südlichste Präfektur Japans. Sie liegt näher an Taiwan als an Tokio. Die touristisch interessantesten Inseln sind Okinawa und Miyako.</p>
<p><strong>Anreise und Formalitäten:</strong> Japan Airlines (JAL), All Nippon Airways (ANA) und Lufthansa fliegen täglich von Frankfurt/Main nach Tokio, die Lufthansa auch von München aus. In Tokio starten Töchter von JAL und ANA nonstop nach Naha auf Okinawa und nach Miyako &#8211; nach Okinawa sind es drei Stunden Flug, nach Miyako vier. Deutsche brauchen zur Einreise einen Reisepass. Der Kinderausweis oder Kinderreisepass wird anerkannt, bis zum 9. Lebensjahr ohne Foto, anschließend bis zum 16. Lebensjahr nur mit Foto. Bei Ausländern erfasst Japan bei der Einreise biometrische Daten (Gesichtsfotos und Fingerabdrücke).</p>
<p><strong>Veranstalter:</strong> Mehrere deutsche Reiseveranstalter bieten in diesem Jahr Okinawa erstmals als Urlaubsziel an. Dazu gehören Dertour, FTI, Thomas Cook Reisen, Ameropa, Bavaria Fernreisen und JALpak.</p>
<p><strong>Klima und Reisezeit: </strong>Subtropisches Klima, die Inseln sind ganzjährig ein Ziel für Urlauber. Im Sommer muss aber mit Taifunen gerechnet werden. Die Jahres-Durchschnittstemperatur beträgt 23 Grad.</p>
<p><strong>Sprache:</strong> Japanisch, auf Okinawa zum Teil auch Englisch.</p>
<p><strong>Währung:</strong> Für einen Euro gibt es etwa 165 japanische Yen (Stand: August 2008).</p>
<p><strong>Informationen:</strong> Japanische Fremdenverkehrszentrale, Kaiserstraße 11, 60311 Frankfurt (Tel.: 069 &#8211; 203 53, Internet: <a href="http://www.jnto.de/" target="_top">http://www.jnto.de</a>). </span></p>
<p>Quelle: AZ-web.de</p>
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		<title>Okinawa in ARTE</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 14:48:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Traumhafte Küsten <p class="headline">Die zehnteilige Dokumentationsreihe entführt die Zuschauer auf zehn exotische Reisen in ganz unterschiedliche Küstenregionen rund um den Globus. Jenseits gängiger Klischees stehen Lebensweise der Küstenbewohner, kulinarische Traditionen, kulturelle Eigenheiten und Sehenswürdigkeiten im Mittelpunkt. Zum Auftakt bereist das Kamerateam die japanische Insel Okinawa, bekannt als &#8220;Insel der Hundertjährigen&#8221;, an deren Küsten in einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Traumhafte Küsten</h2>
<p class="headline">Die zehnteilige Dokumentationsreihe entführt die Zuschauer auf zehn exotische Reisen in ganz unterschiedliche Küstenregionen rund um den Globus. Jenseits gängiger Klischees stehen Lebensweise der Küstenbewohner, kulinarische Traditionen, kulturelle Eigenheiten und Sehenswürdigkeiten im Mittelpunkt. Zum Auftakt bereist das Kamerateam die japanische Insel Okinawa, bekannt als &#8220;Insel der Hundertjährigen&#8221;, an deren Küsten in einer der letzten Schlachten des amerikanisch-japanischen Pazifikkrieges im Jahr 1945 mehr als 100.000 Menschen ihr Leben verloren.</p>
<p class="text"><strong>(1): Die Okinawa-Inseln &#8211; Hundert Jahre &#8230;</strong></p>
<p>Die Küste, ein schmaler Streifen Land, der von Wellen und Wind, Vulkanen und Beben, aber auch von Menschenhand geformt wird, ist das Erste, was der Mensch erblickt, wenn er einen neuen Kontinent oder eine unbekannte Insel entdeckt. Und so lassen sich ein Land und seine Bewohner am besten von der Küste aus erforschen.<br />
&#8220;Traumhafte Küsten&#8221; ist eine Reise um die Welt in zehn Filmen, mit legendären, exotischen Reiszielen. Die Reihe entführt den Zuschauer an Traumstrände am Ende der Welt, wirft aber auch einen Blick ins Hinterland, wo es ebenfalls viel zu entdecken gibt. Geleitet werden die Expeditionen jeweils von Menschen, die mit dem Leben am Rande des Meeres bestens vertraut sind.<br />
Die japanische Insel Okinawa war nicht nur Schauplatz einer der letzten großen Schlachten im Zweiten Weltkrieg, die mehr als 100.000 Menschleben kostete, sie ist auch als &#8220;Insel der Hundertjährigen&#8221; bekannt. Nirgendwo auf der Welt werden die Menschen so alt und bleiben so gesund wie hier. Wissenschaftler forschen schon lange nach den Gründen für diese Langlebigkeit. Doch auch auf Okinawa sind die Folgen des &#8220;American Way of Life&#8221; spürbar, zumal mehr als ein Fünftel des Gebietes als US-amerikanische Militärbasis dient. Immer mehr Menschen haben Übergewicht, und die Lebenserwartung sinkt. Wird die Moderne die Tradition verdrängen und dem harmonischen Zusammenleben von Jung und Alt auch hier ein Ende setzen?</p>
<p>(Frankreich, 2008, 43mn)<br />
ARTE F<br />
Regie: Jean-Michel Vennemani</p>
<p><strong>Der Fernsehbeitrag kann online als Podcast angesehen werden. Clicken Sie einfach auf diesen <a href="http://plus7.arte.tv/de/detailPage/1697660,CmC=2153100,scheduleId=2135106.html" target="_blank">LINK</a></strong></p>
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